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Sicherheit im Automobilbau: Nicht sichtbar, aber unverzichtbar
Wenn man heute Neuwagenkäufer nach den Kriterien für ihre Wahl fragt, stehen „Freude am Fahren“ und „Komfort“ an vorderster Stelle. Aber auch die Sicherheit für Insassen und Fußgänger trägt zunehmend zur Kaufentscheidung bei. Hinzu kommen gesetzliche Anforderungen, die heute vom Automobilhersteller eine breite Ausstattung des Fahrzeugs mit sicherheitstechnischen Elementen verlangen. Auf beides hat sich Bayer MaterialScience als kompetenter Rohstoff-Produzent frühzeitig eingestellt. „Energieabsorber sind unsere Antwort auf diese Forderungen. Sie sind das Ergebnis intensiver Gespräche mit Kunden aus der Automobilindustrie“, sagt Klaus-W. Huland, Teamleiter Baysafe EA.
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| Mit Hilfe des virtuellen Designs entstehen Stoßfänger heute am Computer. |
Baysafe EA ist ein Polyurethan-Schaumstoff, der seine Eigenschaften schon im Namen trägt: EA ist die Abkürzung für Energie absorbierend. Im Außenbereich wird er vor allem in hochleistungsfähigen Stoßfängern, im Fahrzeug-Innenraum in Konstruktionsteilen zum Schutz der Passagiere eingesetzt.
Und zwar genauso wie es der Kunde wünscht: Der halbharte Konstruktionswerkstoff kann schon bei der Produktion exakt auf dessen Bedürfnisse zugeschnitten werden. Dass sie die Wünsche ihrer Partner aus der Automobilindustrie und deren Zulieferer in den Mittelpunkt ihres Denkens und Handelns stellen, dafür sind Huland und sein Team bekannt. Bei den Polyurethan-Experten von Bayer MaterialScience dreht sich schließlich alles um den Kunststoff, der auf einem Gefüge aus offenen und geschlossen Zellen basiert. Bei einem Crash können diese Zellen die Energie aufnehmen, die durch die Wucht entsteht. Stoßfänger und Innenraum-Konstruktionsteile aus Polyurethan reduzieren dabei die schlagartige Druckbelastung, der Fußgänger beziehungsweise Insassen ansonsten bei einem Aufprall ausgesetzt wären. Huland kennt die Reaktionen: „Die Absorption der Energie erfolgt auf drei Wegen – in der ersten Stufe durch die elastische Verformung der Zellen, den Gasaustausch in den Zellen und zuletzt den Bruch der Zellstege.“
Dass der Schaumstoff dabei auch völlig zerstört werden kann, ist bewusst einkalkuliert. Huland: „Dadurch wird zusätzlich Energie vernichtet. Sie kann folglich nicht mehr den Insassen schaden – und auch nicht mehr dem Fußgänger. Und genau diese Sicherheit wollen wir unseren Kunden mit unseren Produkten geben.“
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