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Familie planen – Liebe genießen
Familie planen – Liebe genießen
Das Recht auf Familienplanung ist seit 1968 internationales Menschenrecht. Frauen und Männer können seither über die Zahl ihrer Kinder und den Zeitpunkt der Geburt frei und eigenverantwortlich entscheiden. Dies schließt die Möglichkeit, eine Schwangerschaft zu verhüten ebenso ein wie die Entscheidung kinderlos zu bleiben und auch Hilfe bei Problemen mit der Empfängnis- und Zeugungsfähigkeit zu erhalten.
 
Heute nehmen Millionen Menschen weltweit dieses Recht auf Familienplanung wahr, weil ihnen eine Vielzahl wirkungsvoller Verhütungsmittel zur Verfügung steht. Rund ein halbes Jahrhundert nach der Einführung des ersten oralen Kontrazeptivums, der „Pille“, ist sie für viele - vor allem junge - Paare die erste Wahl bei der Empfängnisverhütung.
 
Untersuchungen zeigen, dass Alter, aber auch die Art der Partnerbeziehung und die Einstellung zum eigenen Körper wesentliche Faktoren, sind, die die Wahl des Kontrazeptivums beeinflussen. So entscheidet sich jede sechste Frau über 35 für eine reversible Langzeitmethode – zum Beispiel eine Hormonspirale.
 
Ganz anders noch deren Väter und Mütter: Bevor 1960 das erste Mittel zur Empfängnisverhütung in den USA und ein Jahr später in Deutschland auf den Markt kam, überließen die meisten die Familienplanung mehr oder weniger dem Schicksal oder unzuverlässigen Verhütungsmitteln wie halbierten Zitrusfrüchten, die sich Frauen über den Gebärmutterhals stülpten, um den Spermien den Weg zu versperren.
 
Kein Wunder, dass die Einführung der Pille einer gesellschaftlichen Revolution gleich kam. Zum ersten Mal konnten Frauen frei entscheiden, ob und wann sie Kinder haben wollten. Eine Chance, die vor allem Frauen in Industrienationen nutzen.
 
Aber auch in Entwicklungsländern, die eine wesentliche Rolle beim globalen Bevölkerungswachstum spielen, sank dank nationaler und internationaler Familienplanungsprogramme und der Verwendung hormonaler Kontrazeptiva die durchschnittliche Geburtenrate, während gleichzeitig das Alter der Erstgebärenden stieg.
 
Doch trotz dieser positiven Veränderungen, haben in Entwicklungsländern laut Schätzungen des United Nations Population Fund 120 bis 150 Millionen Frauen auch heute noch keinen Zugang zu Verhütungsmitteln.
 
Die Folgen sind fatal: Derzeit enden weltweit rund 25 Prozent der etwa 190 Millionen Schwangerschaften im Jahr mit einem Abbruch. Mehr als eine halbe Million Frauen sterben jährlich an Komplikationen während der Schwangerschaft oder der Entbindung.
 
Bayer Schering Pharma als weltweiter Marktführer bei hormonellen Kontrazeptiva setzt sich daher dafür ein, Frauen und Männern unabhängig von ihrer wirtschaftlichen Situation den Zugang zu Methoden der Familienplanung zu erleichtern. Bayer Schering Pharma ist sich seiner sozialen Verantwortung bewusst und stellt daher nationalen und internationalen Organisationen für Familienplanungsprogramme in Entwicklungsländern die notwendigen Präparate zur Verfügung. Damit unterstützt das Unternehmen das Bestreben der International Conference on Population and Development (ICPD), bis 2015 weltweit den Zugang zu Möglichkeiten der Fertilitätskontrolle zu ermöglichen.
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Hormone im Allgemeinen und Verhütung im Speziellen sind die Themen, die Prof. Ursula-Friederike Habenicht tagtäglich begleiten. Hormone im Allgemeinen und Verhütung im Speziellen sind die Themen, die Prof. Ursula-Friederike Habenicht tagtäglich begleiten.> mehr
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Letzte Änderung: 25. November 2008