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intelligen bauen – Energie sparen
Intelligent bauen – Energie sparen
Die Zahlen sind alarmierend genug: Rund 40 Prozent des gesamten Endenergieverbrauchs gehen in den hoch industrialisierten Ländern der nördlichen Hemisphäre auf das Beheizen von Gebäuden zurück. Und knapp 20 Prozent der von Menschen verursachten Treibhausgas-Emissionen hängen mit dem Energieverbrauch in Gebäuden zusammen.
 
Dabei spiegeln diese Ergebnisse noch nicht einmal das gesamte Problem wider. Denn in warmen Klimazonen wird zunehmend Energie benötigt, um die dortigen Gebäude zu kühlen. Die Fachleute sind sich einig: Unter Klima-Gesichtspunkten entwickelt sich das zu einer ähnlich großen Herausforderung wie das Heizen.
 
Für Architekten und Bauherren Grund genug, für sämtliche Klimaregionen der Welt nach Lösungen zu suchen, um den Energieverbrauch in Gebäuden zu verringern. Die zentrale Rolle spielen dabei die richtigen Dämmstoffe. Und hier wiederum ist das entscheidende Stichwort „Wärmeleitfähigkeit“. Je geringer sie ist, umso effektiver können sowohl Wärmeverlust als auch Wärmezufuhr verhindert werden.
 
Auf die unterschiedlichsten Materialien wurde schon zurückgegriffen: auf Polystyrol, Mineral-, Glas oder Steinwolle. Doch sie alle werden von einem Werkstoff bei weitem übertroffen: von Polyurethan. Studien ergaben, dass Polyurethan im Vergleich mit herkömmlichen Dämmmaterialien die geringste Wärme-Leitfähigkeit besitzt. Erreicht wird dies durch einen besonders hohen Anteil feiner geschlossener Zellen: Das darin enthaltene Zellgas leitet Wärme – und selbstverständlich auch Kälte – weitaus schlechter als die umgebende Luft.
 
Deshalb ließen die Bauherrn des Fünf-Sterne-Hotels Madinat Jumeriah in Dubai das Gebäude mit rund 51.000 Quadratmeter Polyurethan-Wärmedämmung von Bayer MaterialScience ausrüsten. Damit wurde unter anderem der Boden des klimatisierten Erdgeschosses gegen den unklimatisierten Keller gedämmt.
 
Auch Makrolon, das Polycarbonat von Bayer MaterialScience, kann erhebliche Energiesparpotenziale erschließen – zum Beispiel in Lichthöfen oder an Fassadenverkleidungen. Luftgefüllte Kammern wirken dabei wärmedämmend, und spezielle Additive können Wärmestrahlung hervorragend reflektieren. Verglichen mit konventionellen Massivplatten aus Kunststoff lässt sich so bis zu einem Viertel der Energie einsparen.
 
Doch intelligentes Bauen geht noch darüber hinaus. Bestes Beispiel ist das EcoCommercial Building, das Bayer derzeit in Indien baut: ein Null-Emissions-Gebäude, das seinen Energiebedarf selbst deckt. Gemeinsam mit Partnern werden hier verschiedenste klimafreundliche Technologien integriert. Das beginnt bei Photovoltaik-Anlagen mit Modulen aus Polycarbonat, läuft über die optimale Ausnutzung des Tageslichts als Lichtquelle und die Energiespeicher-Kapazität der Gebäudemassen selbst. Auch lösemittelarme und lösemittelfreie Lacke, Beschichtungen und Klebstoffe, die auf Rohstoffen von Bayer MaterialScience basieren, sind dort einzuordnen.
 
Intelligentes Bauen ist eben heute schon möglich. Man muss es nur machen. So wie Bayer.
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Wenn’s um Dämmung geht, ist für Herbert Radunz Polyurethan der Werkstoff der Wahl.
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Letzte Änderung: 27. April 2009