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Kunststoffe optimieren – Sicherheit gewinnen
Wenn es um das Thema Sicherheit geht, setzen vor allem Zweiradfahrer auf Bayer MaterialScience und den Hochleistungskunststoff Makrolon®. Zum Beispiel Radfahrer. Viele vertrauen auf Helme, deren Außenhülle aus einer hochbelastbaren Makrolon® Folie (Makrofol®) besteht, und dabei ist es gleichgültig, ob sie ihren Helm während der Tour de France oder während des Sonntagsausflugs mit der Familie tragen. Oder Motorradfahrer. Ein Stein, der auf der Straße von einem fahrenden Auto hochgeschleudert wird, kann für sie zum gefährlichen Geschoss werden. Muss er aber nicht, wenn sie Helme tragen, deren Visiere aus Makrolon® gefertigt wurden.
Doch auch bei anderen Sportarten steht das robuste Polycarbonat hoch im Kurs. So werden Sportbrillen für Wintersportler in der Regel aus Makrolon® hergestellt. Der Werkstoff wird für Visiere verwendet, die die Gesichter von Eishockeyspielern oder Bobfahrern vor Verletzungen bewahren sollen. Und auch zum Schutz von Zuschauern in Sportstätten wird meist auf Scheiben aus Makrolon® zurückgegriffen.
Schlagzähigkeit, so nennen die Entwickler die Eigenschaft, die das Polycarbonat zu einem derart begehrten Werkstoff werden lässt. Auf den Punkt gebracht: Makrolon® ist kaum kleinzukriegen.
Hohe Schlagzähigkeit ist aber nur ein Qualitätskriterium. Was den bewährten Kunststoff von Bayer MaterialScience darüber hinaus auszeichnet, ist die Gestaltungsfreiheit, die das Material Designern gibt – ohne dass dafür Abstriche bei der Sicherheit gemacht werden müssten. Mit einigem Stolz verweisen die Bayer-Forscher etwa auf die Entwicklung bei den Autoscheinwerfern. Bevor Makrolon® als Werkstoff Einzug hielt, waren diese mehr oder minder runde Scheiben. Heute ziehen sich die Abdeckungen über den Kotflügel und geben den Autos jenen Schwung, der heute so selbstverständlich geworden ist. Erst der Einsatz des High-Tech-Polycarbonats von Bayer machte diese Veränderung möglich.
Diese Entwicklung ist auch deshalb so bemerkenswert, weil der Kunststoff bereits mehr als 50 Jahre alt ist – im Industriezeitalter eine halbe Ewigkeit. Der Bayer-Chemiker reichte den Patentantrag am 16. Oktober 1953 ein. Es war ein Meilenstein in der Geschichte von Bayer: Das Material erlebte wie kaum ein anderes einen Siegeszug, der es zu immer neuen Anwendungen führte. Neben dem Einsatz in Schutzhelmen und Schutzbrillen wird es in der Fahrzeugtechnik verwendet, in Architektur, Sport, Medizintechnik und Konsumgütern.
Diese Wissenschaftler bei Bayer sind jeden Tag damit beschäftigt, dieser Erfolgsgeschichte neue Kapitel hinzuzufügen – wissend um die Tatsache, wie wichtig die Kraft der Innovation heute für ein Unternehmen ist.
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