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Das Ohr am Markt
Wenn Dr. Peter Schwarz über Makrolon® spricht, gerät er mitunter ins Schwärmen. Er arbeitet als Technischer Produktmanager für Makrolon®-Extrusionsanwendungen bei Bayer MaterialScience, und für ihn ist Makrolon® ein „hochspannender, vielseitig einsetzbarer Kunststoff mit einem sehr guten Eigenschaftsprofil“.
Der weltbekannte Markenkunststoff von Bayer wird immer dort verwendet, wo hohe Ansprüche gestellt werden. Er ist das Material der Wahl für optische Datenspeicher wie CDs und DVDs. Seine Zähigkeit wird genutzt, um sichere Helme und Visiere für Sportler herzustellen. Transparenz und Witterungsbeständigkeit machen Makrolon® darüber hinaus auch für Bedachungen, Rolladen, Werbetafeln und Schutzverscheibungen interessant.
Schwarz, der Chemie studiert hat und seit dreieinhalb Jahren bei Bayer beschäftigt ist, arbeitet ständig daran, die Eigenschaften des Materials zu verbessern. „Wir haben immer ein Ohr am Markt und versuchen herauszufinden: Was wird gebraucht?“
Zu den aktuellen Entwicklungsthemen zählen beispielsweise Oberflächen, die sich selbst reinigen, Oberflächen mit erhöhter Chemikalienresistenz oder Verscheibungen, die zugleich Wärmeschutz bieten. Auch Verbesserungen der Verarbeitbarkeit von Makrolon® stehen ganz oben auf der Themenliste. Zum einen machen Weiterentwicklungen der bei den Kunden eingesetzten Verarbeitungsmaschinen Materialanpassungen erforderlich, zum anderen verschaffen leichter verarbeitbare Materialien den Kunden Wettbewerbsvorteile.
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| Das Technikum in Leverkusen: Versuche an Neuentwicklungen unter realen Produktionsbedingungen |
Das Know-how bei Produkten und Verfahren, das bei Bayer MaterialScience versammelt ist, sorgt dafür, dass die Neuentwicklungen auch in der Praxis einsetzbar sind. Im Technikum in Leverkusen arbeiten die Bayer-Entwickler mit den gleichen Maschinen, die auch in der verarbeitenden Industrie eingesetzt werden. „Ähnlich gut ausgestattete Technika sind weltweit nicht oft zu finden“, sagt Schwarz. „Die so verfügbare verarbeitungstechnische Kompetenz wird von unseren Extrusionskunden sehr geschätzt. Und natürlich stehen die Technikumsanlagen auch den Kunden für eigene Entwicklungstätigkeiten zur Verfügung.“
Im Technikum können die Eigenschaften des High-Tech-Polycarbonats Makrolon® unter realen Produktionsbedingungen beobachtet werden. Das ist wichtig, weil die an den sonst oft üblichen Labor-Verarbeitungsmaschinen gewonnen Aussagen nur begrenzt auf die bei den Kunden vorhandenen Verarbeitungsanlagen übertragen werden können. Durch die Versuche im Technikum stellt Bayer sicher, dass die Neuentwicklungen auch in der Großproduktion anwendbar sind.
Der Drang, sich mit den Erreichten nicht zufrieden zu geben, hat dazu geführt, dass in den vergangenen Jahren der Werkstoff Makrolon® kontinuierlich verbessert werden konnte. „Das Produkt ist lebendig geblieben“, sagt Schwarz. Und dass dies auch in Zukunft so sein wird, dafür sorgen die Forscher und Entwickler von Bayer MaterialScience – mit Sicherheit.
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