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Ressourcen schonen – Klima schützen
Je weniger Energiebedarf, umso besser – ein Grundsatz, der bei Bayer sowohl in ökonomischer als auch in ökologischer Hinsicht gilt. Denn mit der Senkung des Energieverbrauchs gehen Kosten und CO2-Emissionen gleichermaßen zurück.
Mit dem Bayer Climate Program entwickelt Bayer neue Lösungen für den Klimaschutz und den Umgang mit dem Klimawandel. Dazu gehört ein neues Steuerungsinstrument für eine energieeffiziente und klimafreundliche Produktion: der Bayer Climate Check.
Mit diesem umfassenden Werkzeug bewertet der Konzern systematisch seine weltweiten Produktionsanlagen wie auch Technologieprojekte und Investitionsvorhaben im Hinblick auf ihre Klimarelevanz.
Dabei wird auch über die Werkstore hinaus geblickt. So wird mit untersucht, welchen Einfluss auf das Klima die von Bayer eingesetzten Rohstoffe haben, ob die gewählte Energieform tatsächlich die beste ist und wie CO2-intensiv die Logistik ist.
Um diesen Einfluss in Zahlen auszudrücken, hat Bayer mit dem „Climate Footprint“ einen neuen, so genannten Key Performance-Indikator eingeführt. Der Climate Footprint gibt an, wie viel Treibhausgas – ausgedrückt in CO2-Äquivalenten – bei der Herstellung einer bestimmten Produktmenge anfällt. Diese Systematik des Bayer Climate Check ist vom TÜV zertifiziert und wird auch anderen Unternehmen angeboten. Um die Auswirkungen seiner Produktionsprozesse auf das Klima systematisch zu registrieren, wird Bayer nun 100 Produktionsstätten weltweit überprüfen. In diesem ersten Schritt erfasst das Unternehmen bereits 85 Prozent sämtlicher Treibhausgasemissionen. Die dabei identifizierten Potenziale zu deren Verringerung münden anschließend in konkrete Verbesserungsmaßnahmen. Für ein weiteres Projekt im Rahmen des Climate Program wurde jüngst der Grundstein in Indien gelegt: In der Nähe der Hauptstadt Neu Delhi entsteht das erste EcoCommercial Building. Dahinter verbirgt sich ein Konzept für Industrie- und Bürogebäude mit Nullemissionen, das sich für alle Klimazonen der Welt eignet. Beim Bau dieser Häuser werden verschiedenste bewährte Bayer-Materialien eingesetzt – vor allem zur Dämmung. In Indien liefen auch erste Testläufe mit einem für Kraftstoffe möglicherweise zukunftsträchtigen Rohstoff. Er wird aus dem Öl der Jatropha gewonnen. Diese anspruchslose Pflanze wächst vor allem auf Extremböden und ist für den Menschen ungenießbar. Bayer beteiligt sich gemeinsam mit Partnern an der Suche nach Einsatzmöglichkeiten für das Öl aus den Jatropha-Nüssen. Insgesamt wird Bayer bis 2010 eine Milliarde Euro in diese und andere Projekte investieren, die dem Klimaschutz dienen.
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