|
Sozial agieren – Chancen eröffnen
Soziales Engagement ist bei Bayer seit über 100 Jahren ein fester Bestandteil der Unternehmenspolitik. Ziel der zahlreichen Initiativen des Konzerns ist es, die Zukunftschancen der Menschen zu verbessern. Zu den aktuellen Projekten zählt der „Global Exploration Fund“ – ein gemeinsamer Forschungsfond von Bayer und National Geographic, der weltweit größten gemeinnützigen Wissenschaftsorganisation. Die beiden Partner haben im Jahr 2005 Wissenschaftler aufgefordert, innovative Ideen zum Schutz des Trinkwassers zu entwickeln und ihnen 250.000 Euro Fördergelder für deren Umsetzung in Aussicht gestellt.
Der Grund für diese Initiative ist offensichtlich: Mehr als eine Milliarde Menschen haben zu wenig oder kein sauberes Trinkwasser zur Verfügung. Die Zahl der Regionen dieser Erde, die unter chronischer Wasserknappheit leiden, wächst. Deren Hauptproblem ist aber nicht nur der Mangel an Wasser, sondern vor allem der Zugang zu sauberem Trinkwasser.
Der Mangel trifft vor allem die Ärmsten – und die Kinder: Nach Unicef-Berechnungen trinken rund 425 Millionen Kinder in Entwicklungsländern unsauberes Wasser. Wie viele deshalb erkranken, weiß niemand genau. Sicher ist jedoch, dass über 5.000 Jungen und Mädchen unter fünf Jahren täglich an einer bakteriellen Infektion des Magen- und Darmtrakts sterben.
Und die Zahl wird steigen: UN-Experten schätzen, dass bis 2025 fast zwei Milliarden Menschen in Gebieten mit absoluter Wassernot leben – wenn nichts getan wird. In ihren Millenium-Zielen haben die UN-Mitgliedsstaaten deshalb zur Jahrtausendwende festgesetzt, den Wasser- und Hygienenotstand durch geeignete Maßnahmen bis zum Jahr 2015 zu halbieren.
Einen Beitrag dazu wollen jetzt die neun Forschungsvorhaben des „Global Exploration Fund“ leisten, die Bayer und National Geographic im Sommer 2006 aus 94 eingereichten Arbeiten auswählten. Dr. Wolfgang Plischke, im Bayer-Vorstand für Innovation, Technologie und Umwelt verantwortlich: „Die von uns geförderten Projekte bereiten Wasser auf chemische, physikalische oder biologische Weise auf. Und zwar einfach und ohne umfangreiche technische Ausrüstung. Denn nur das ist eine wirkungsvolle Hilfe für die Menschen in den betroffenen Ländern.“
|