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Eine gute Kombination
Wenn Dr. Klemens Krieger heute eine Substanz gegen Parasiten mit einer kleinen Spezialpipette auf die Haut eines Hundes träufelt, ist das eine Sache von Sekunden. Die Entwicklung des Produkts und seiner besonderen Form der Anwendung dagegen haben den Leiter der Abteilung zur Erforschung und Entwicklung von Parasitenbekämpfungsmit-teln bei Bayer HealthCare und sein Team einige Jahre beschäftigt. Das Ergebnis ist ein Kombinationspräparat, das gleichzeitig mehrere Parasiten wie Würmer, Flöhe, Räude- oder Haarbalgmilben bekämpft und das einfach angewendet werden kann.
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| Katzen nehmen – genau wie Hunde – nicht gerne Medizin ein. Mit der neuen Spot-on-Methode ist das aber gar kein Problem mehr. |
Spot-on heißt das Verfahren, bei dem wenige Tropfen des Arzneimittels mit einer Pipette auf die Haut des Tieres getropft werden. „Die Medizin verteilt sich dann genau dort, wo sie wirken soll“, sagt Spot-on-Experte Krieger. Und damit nicht genug. Während andere Mittel nur Außenparasiten wie Flöhe und Zecken töten, weil sie sich ausschließlich auf der Haut verteilen, wirkt dieses Medikament zusätzlich im Körper. Krieger: „Ähnlich wie beim Wirkstoffpflaster gelangt bei diesem transdermalen Arzneimittel die Substanz in die Blutbahn und bekämpft Endoparasiten wie Bandwürmer oder Nematoden von innen.“
Was sich so einfach anhört, hat den Forscher und seine Mitstreiter stark gefordert. „Die Frage war: Wie bekommt man ein Kombinationspräparat, bei dem ein Wirkstoff schnell durch die Haut geht, der andere aber so gut auf der Haut bleibt, dass er sich problemlos vom Ohr bis zum Schwanz verteilt?“ Die Antwort ist eine Kombination der Wirkstoffe Imidacloprid (gegen Flöhe) und Moxidectin (gegen Würmer). Krieger: „Eine hervorragende Kombination, mit der nicht nur erkrankte Tiere therapiert, sondern auch gesunde prophylaktisch gegen Wurmbefall behandelt werden können.“
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